Willkommen im Suderburger Land – im Herzen der Lüneburger Heide!

Liebe Heide-Urlauber!

Schön, dass Sie uns gefunden haben. An dieser Stelle möchten wir vom Tourismusverein Sie über unsere Region informieren, regelmäßig mit kleinen und größeren Geschichten unterhalten und neugierig machen auf einen Besuch im Suderburger Land mitten in der Lüneburger Heide. Lassen Sie sich ein auf Natur und Kultur in einer unverwechselbaren Landschaft. Nehmen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und tanken Körper, Geist und Seele mit unseren ganzheitlichen Angeboten auf. Ob Sie Ihre Zeit hier bei uns sportlich oder lieber gemütlich, wissbegierig oder erholsam, mit der ganzen Familie oder individuell verbringen möchten – wir begleiten Sie gerne. Herzlich willkommen!

Die uralte Kulturlandschaft, die unserer Region den Namen „Lüneburger Heide“ gegeben hat, hat sich im letzten Jahrhundert sehr verändert. Weite offene Heideflächen sind dichten Wäldern gewichen, Heideland ist Ackerland geworden und in der einstmals als öde verschrieenen Gegend pulsieren einige der schönsten Kleinstädte Deutschlands.

Ja, und die Heide? Die gibt es natürlich auch noch! Große schöne Heideflächen sind im Suderburger Land zu finden und geben Besuchern einen Eindruck, wie es hier Jahrhunderte lang ausgesehen haben mag: Endlose Weite, Heidekraut und geheimnisvolle Wacholderbüsche – mit einem Wort „jede Menge Gegend“!

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise durch die Heide! Egal, ob Sie Spaß mit der ganzen Familie haben oder lieber abschalten und Ruhe genießen möchten, ob Sie Ihre Fitness stärken und Körper und Seele verwöhnen lassen oder bunte Veranstaltungen erleben wollen – oder alles auf einmal. Im Suderburger Land sind Sie richtig!

Ihre Gastgeber

Sie möchten im Suderburger Land Urlaub machen? Unsere Gastgeber erwarten Sie! Schöne Ferienwohnungen in naturnaher, ländlicher Umgebung und mit bestem Komfort stehen für Ihren Heideurlaub bereit. Groß geschrieben wird bei uns die persönliche Betreuung unserer Gäste. Fragen Sie nach! Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einer Unterkunft.

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Ausflugsziele im Suderburger Land

Treppenspeicher Hösseringen

Um 1825 errichtet wurde der Treppenspeicher am Räber Weg. Er gehörte ursprünglich zur ältesten Hösseringer Schule, die 1826 nach dem Bau des neuen (zweiten) Schulhauses verkauft worden war. Der Speicher besteht aus einer mit Lehmgeflecht geschlossenen, oben verbretterten Fachwerkkonstruktion. Das ursprüngliche Strohdach ist später durch Ziegel ersetzt worden. Die drei Speicherräume sind mit je einer Außentür versehen. Der obere Raum war früher über eine Außentreppe zugänglich, die jedoch nicht erhalten geblieben ist. Ein Teil des Speichers ist unterkellert, das Fundament besteht aus großen Feldsteinen. 

Speicher gehören zu den ältesten bäuerlichen Nebengebäuden. Typisch für die Lüneburger Heide sind die „Treppenspeicher“, bei denen das Obergeschoss über eine Außentreppe erschlossen wurde. Speicher dienten der Aufbewahrung wertvoller oder auch leicht verderblicher Güter wie Schafwolle, Wachs, Honig und Imkereigeräte, Utensilien zur Flachsbereitung und zum Spinnen und Weben. Außerdem lagerte hier das Saatgetreide. 

Auf der gegenüberliegenden Straßsenseite steht die ehemalige Schule. Es handelt sich um das erste Hösseringer Schulhaus aus dem Jahre 1695, von der alten Bausubstanz sind noch Reste erhalten. Bis 1825 wurde das Gebäude als Schule genutzt, nach dem Verkauf wurde das Anwesen zu einer Kleinbauernstelle. In diesem Zuge wurde auch der Speicher errichtet. 

Heute sind hier wechselnde Ausstellungen zu sehen. Der Speicher wurde 1992/93 renoviert und liegt neben dem Haus des Gastes. Infos beim Tourismusverein Suderburger Land unter 05826/1616.   

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Altes Pfarrhaus Suderburg

Die historische Bausubstanz des alten Pfarrhauses von 1790 ist noch weitgehend erhalten – ein seltener Fall. Auf der Hausinschrift über dem großen Tor ist nachzulesen, dass die Suderburger „Prediger-Wohnung“ im Jahre 1790 von Zimmermann Klinge erbaut worden ist. Der Wohnbereich umfasste drei beheizbare Stuben: Für die Pastorenfamilie, für das Gesinde und für Fremde. In der „Kinderstube“ wurde der Konfirmandenunterricht abgehalten. In der Küche gab es eine große Herdstelle mit Rauchfang, Speisekammer und Keller grenzten an. Im Obergeschoss befand sich eine „Studierstube“ für den Pastor. Die Treppenstufen der Seiteneingänge bestehen aus Teilen eines Grabsteines von 1677. Ungewähnlich ist auch die offene Wasserführung im Backsteinfußboden des Kellers, die aus dem Boden tretendes Wasser direkt in die Hardau ableitete. 

Aber der Pfarrhof war darüber hinaus auch ein Wirtschaftshof. Ställe gruppierten sich um die „Dreschdiele“, auf dem Dachboden darüber lagerte Getreide. Auch ein Nutz- und ein Ziergarten waren vorhanden. 

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Landtagsplatz

In den Jahren zwischen 1532 und 1652 fanden im Schootenwald bei Hösseringen die Landtage der Lüneburger Landstände statt. Zu den Landständen gehörten Vertreter des Adels, der Klöster und der Städte, die über wichtige Anlgelegenheiten, insbesondere die Genehmigung von Steuern, berieten. Die Bauern gehörten nicht dazu. Erst als es dem Herzog im Verlaufe des 17. Jahrhunderts gelungen war, den Einfluss der Landstände zurück zu drängen, fand diese Tradition ihr Ende. Der letzte Landtag am „Schott bey Hösering“ fand schließlich im Jahre 1652 statt. Der Schooten war wegen seiner zentralen Lage innerhalb des Fürstentums Lüneburg als Versammlungsort geeignet, geriet in den kommenden Jahren aber in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert machte ein Heimatforscher den Versuch, den alten Landtagsplatz wiederzufinden. Ein Großsteingrab im Schootenwald ließ ihn hier einen alten germanischen Thingplatz – und eben den Landtagsplatz vermuten. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt der Platz im Wesentlichen durch die Gestaltung als  Festplatz für die Kreisbauernschaft in den 1930-er Jahren. Umgestaltungen 1945, 1972 und 1977 veränderten den Platz noch einmal, aber noch immer prägen die Findlinge mit Inschrift für jeden Ort des Landkreises das Gesicht dieses Ortes.  

Der Landtagsplatz ist Teil des Museumsdorfes Hösseringen und kann nur während der Öffnungszeiten betreten werden.

 

 

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