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Kulturhistorischer Wassererlebnispfad – Gesamtstrecke 53 km

Der Wassererlebnispfad bietet die Möglichkeit, das Wasser und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten einmal auf andere Weise kennenzulernen.

Folgen Sie dem Lauf der Hardau bis zu ihrer Mündung in die Gerdau, die dann kurz vor Uelzen, nach ihrem Zusammenfluss mit der Aue, die Ilmenau bildet.

Die herrlichen Flussniederungen und das interessante Umland der Heideflüsse bieten dem Wanderer vielfältige Möglichkeiten für ausgedehnte Touren. An der insgesamt rd. 53 km langen ausgeschilderten Strecke finden sich hochkarätige Ausflugsziele, wie den Hundertwasserbahnhof Uelzen, das Schloss Holdenstedt, den Aussichtsturm bei Hösseringen, den Hardausee sowie das Museumdsdorf Hösseringen. Bei Ihrer Wanderung stoßen Sie immer wieder auf interessant gestaltete Informationspunkte.

Die verschiedensten Themen werden hier behandelt; z.B. wie aus Flachs Leinen wurde, wie der Bach die Wäsche wusch, wie das Wasser Mühlen antrieb und wie die Bäche den Bauern durch Bewässerung der Wiesen bescheidenen Wohlstand brachten. Diese in Suderburg erfundene Düngetechnik wird an der Rieselwiese zwischen Suderburg und Räber erklärt. Für Gruppen ist auch die Vorführung der Rieselwiesentechnik möglich. In Hösseringen im alten Speicher im Räberweg befindet sich eine Ausstellung zum Suderburger Rückenbau, die von April bis Mitte Oktober geöffnet ist. Für Spiel und Spaß sorgen die auf dem Pfad eingerichteten Spielbereiche. Hier lohnt es sich, ein bisschen Zeit für eine Rast einzuplanen. Eine informative Begleitbroschüre lässt eine gute Vorbereitung der Wandertour zu, egal, ob nur die eine oder andere Station oder der gesamte Rundeweg in Angriff genommen werden sollen. Die Kinder werden sich über Hardy, den witzigen Comicfrosch freuen.

Wem der 53 km lange Pfad zu Fuß zu lang ist, der hat die Möglichkeit, den Weg auch mit dem Fahrrad zurück zu legen. Doch aufgepasst: auf dem Naturpfad gibt es Stellen, an denen es besser ist, das Rad zu schieben.

Durch die Bahnhöfe Uelzen und Suderburg kann der Pfad auch in Teilbereichen in Verbindung mit dem ÖPNV besucht werden.